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Erste Graphic-Recording-Erfahrung

Ahhh!!! Ich bin so glücklich!

Das Video ist online! 50 Meter meiner visualisierten Inhalte einer internationalen Konferenz!

Auf der 26. Jahrestagung der European Network Access (EAN) an der Justus-Liebig-Universität – einem Netzwerk, dasssich um Hochschulzugangsberechtigungen und weiteren, damit verbundenen Themen widmet hielt vom 20.-22. September 2017 eine Tagung zu Sharing stories of empowerment: Creating new strategies for diversity and inclusion in higher education an der Justus-Liebig-University Giessen ab. Inhaltlich wurden die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten, Herausforderungen und strukturellen Bedingungen unterrepräsentierter Gruppen zur akademischen Ausbildung referiert. Gastgeber war dieses Jahr die Initiative ArbeiterKinde.de, deutschlands größtem Netzwerk für Studierende, die als erste aus ihrer Familie studieren.

Ich war an diesen Tagen in einem Open Space Workshop beteiligt, der unterschiedliche Fragestellungen in den Blick nahm und alle Teilnehmenden Phasenweise und zwischen den Vortragsübergängen zur mitbeteiligung einlud. Hauptsächlich bestand meine Aufgabe darin mit ein paar visuellen Elementen die Konferenz im Hauptsaal graphisch festzuhalten. Aus anfänglichen Bedenken wurde ein immer größerer Spaß, ehe ich am Ende die ganze zur Verfügung stehende Rolle (50 Meter) total enthusiastisch und mit großer Begeisterung fast volendete.

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Die letzten Schritte forderten uns als Workshop Team (Ellen, Cara, Annika und mich) noch einmal heraus: Die fünf gestellten Schwerpunktfragen, die an Stellwänden beantwortet wurden, sollten ihren Weg inhaltlich zusammengefasst auch noch auf die Wand finden… Leider blieben uns nur noch knapp zwei Meter. Aber dies stellte in unserer wunderbaren Zusammenarbeit kein Problem dar, sodass am Ende der Konferenz den Teilnehmer_innen im Saal das wunderbare Ergebnis präsentiert werden konnte. Der folgende Youtube-Link hält diesen magischen Moment fest.

Kann der mir helfen?

Immer mal wieder werde ich gefragt zu welchen Inhalten ich eigentlich berate. Was da so passiert und wie ich denn so jung (ich bin 27?!) überhaupt meinen kann, andere (ältere) Menschen zu beraten.
Dazu möchte ich gern sagen, dass mein Beratungsverständnis ein anderes ist: Als Systemischer Berater bin ich in erster Linie kein Wissensexperte, sondern Experte für die Prozessgestaltung der Anliegen meiner Besucher, Klagenden oder Klient_innen. Indem ich Übungs- und Reflexionsräume analog zur Gesprächsführung ermögliche, widme ich mich auch schwierigen und ernsten Themen mit Lust, Neugier und Kreativität, sodass Veränderungsprozesse entstehen können. Ich verstehe mich quasi als Geburtshelfer Ihrer Lösungen, indem ich Sie wieder zu Ihren Kraftquellen und -spendern führe, welche durch schiefe Lebenslagen übersehen werden oder von Ihnen noch nicht in Ihrem vollem Potenzial genutzt werden.
Es wäre aber auch falsch davon auszugehen, dass ich ohne jegliches Wissen in der Beratung oder im Coaching auskäme. Sie können sich darauf verlassen, dass ich im Kontext langjähriger Aus-, Fort- und Weiterbildung reichlich Fachwissen erworben habe und auch mein Erfahrungsschatz immer größer wird. Mein Verständnis von Professionalität und Qualitätsmanagement umschließt das Lesen aktueller Forschungs- und Fachliteratur sowie regelmäßige Supervision (externe fachliche Begutachtung meiner Beratungen) und Intervision (kollegiale Beratung), um immer wieder meine Arbeitsprozesse zu reflektieren und zu verbessern.
Das folgende Schaubild soll Sie ermutigen nicht davon auszugehen, dass psychosoziale Beratung etwas Schlechtes oder Autonomie absprechendes sei. Im Gegenteil, ich plane Sie als Expert_In Ihrer Lebenswelt aktiv mit ein. Sie füllen den Prozess mit Ihren Erfahrungen. Ich halte Sie dabei auf Kurs, um Ihr Anliegen zu einer geeigneten und passenden Lösung zu führen. Informationen oder einen gut gemeinten Rat können auf Nachfrage auch kommuniziert werden, bilden aber letztlich nicht den Kern meiner Arbeit.
Falls Sie sich genauer mit meinen Werten und der Orientierung innerhalb meiner Arbeit auseinandersetzen wollen, folgen Sie diesem Link: www.mauricemalten.com/service/

Neue Herausforderungen in bekannten Kreisen

Seit Anfang 2016 bin ich zum Regionalgruppensprecher der DGSF in Göttingen gewählt worden. Mit an meiner Seite: meine mir bekannte, humorvolle und kompetente Stellvertretung: Ines Polzin. Zusammen freuen wir uns, systemisch arbeitende und interessierte Menschen, im Raum Göttingen und Umgebung, zu finden und zu vernetzen.

Schwerpunkte unserer Regionalgruppe sind:

  • kollegiales Austauschen und Beraten
  • Methodenreflexion und -erweiterung
  • Vergrößerung der Gruppe

Interessierte können hier gerne die letzten Protokolle einsehen.

Oder schreibt persönlich an: 

BPtK veröffentlicht Ratgeber für Flüchtlingseltern

Hallo! Am Wochenende erreichte mich der folgende Link. Ich finde es wertvoll und möchte ihn gerne weiterleiten. Vielleicht ist er ja interessant und findet Anwendung in der einen oder anderen Einrichtung:

„Viele Flüchtlingskinder haben in ihrer Heimat Krieg und Gewalt oder auf der Flucht schreckliche Ohnmacht und Ausgeliefertsein erlebt. Sie leiden oft noch lange an ihren traumatischen Erlebnissen und verhalten sich anders als die Eltern sie kennen. Rund jedes fünfte Flüchtlingskind leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Eltern wissen nicht immer, wie sie ihren psychisch belasteten oder erkrankten Kindern helfen können. Deshalb hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) einen Ratgeber für Flüchtlingseltern veröffentlicht. Die BPtK informiert darüber, wie sich traumatisierte Kinder und Jugendliche je nach Alter verhalten können. Der Ratgeber zeigt an vielen konkreten Situationen, wie Eltern angemessen reagieren können. Er möchte den Eltern helfen, ihre Kinder besser zu verstehen. ‚Traumatisierte Kinder brauchen vor allem das Gefühl, sicher und aufgehoben zu sein‘, erklärt BPtK-Präsident Dr. Dietrich Munz. ‚Eltern können ihren Kindern entscheidend dabei helfen, die schrecklichen Erlebnisse besser zu verarbeiten. Verhält sich ein Kind oder Jugendlicher jedoch dauerhaft anders, sollte professionelle Hilfe gesucht werden.‘

Der Ratgeber liegt in Deutsch, Englisch und Arabisch vor. Er kann auf der Homepage der BPtK heruntergeladen werden:http://www.bptk.de/publikationen/bptk-infomaterial.html

Wie Kinder heute erziehen?

Interessanter Beitrag/ Diskussion über die Hirnentwicklung von Kindern, ihre Potenzialentfaltung und andere Themen, die Eltern bewegen. Mit dabei der Hirnforscher Gerald Hüther.

 

aus: NuoVisoTV (19.02.2016): #BarCode – Selbstbewußtsein, Stilldemenz & Horror-Ratgeber für Mütter. Online unter: https://www.youtube.com/watch?v=e9TItIQBWqc