Organisationssimulationen

Mein Beitrag zur lernenden Organisation.

„Wissen entsteht nur durch Erfindung und Neuerfindung,
durch die ungeduldige, ruhelose, fortwährende, von Hoffnung erfüllte Forschung,
der die Menschen in der Welt, mit der Welt und miteinander nachgehen“ (Paulo Freire).

Wandelnde Märkte, politische Rahmenbedingungen, Kundenbedürfnisse sowie steigende Diversität der Mitarbeiter*innen fordern Unternehmen zu neuen Arbeits- und Denkweisen heraus. Strategischer Wandel wird zur Daueraufgabe. New Work und Methoden agiler Arbeitsweisen stellen Wege dar, die Ressource Mensch optimal mit dem Arbeitsplatz und -anforderungen in Passung zu bringen. Es ist der Versuch, Organisationen lebendig und lernfähig zu gestalten. Wollen Sie sich fit machen, um der Komplexität einen sicheren Rahmen zu bieten und neue Schritte zu wagen?

Mit systemischen Organisationssimulationen (Systemischen Strukturaufstellungen®) haben Sie die Möglichkeit, komplexe Zusammenhänge in Organisationen einfach darzustellen und erfolgsversprechende Weiterentwicklungen anzustoßen. Wechselwirkungen verschiedener Elemente können in diesem Verfahren auf einfache Weise prototypisch und agil abgebildet werden. So verdeutlichen Sie besonders das „implizite Wissen“ Ihrer Organisation hervor. Ihr Team bekommt die Möglichkeit Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch Einschränkungen des zu betrachtenden Systems, aus einer neuen Perspektive zu simulieren, explorieren und auszuloten.

Weitere Aktionsmethoden könnten sein:

– psycho/soziodramatisches Rollenspiel

– aktionssoziometrische Aufstellungen

– Teamdiagnose mit der Teamuhr

– Teamskulptur

Anschließend können in einer Dialogrunde, World Café oder Open Space die Erfahrungen miteinander ausgetauscht werden und konkrete Schritte geplant werden.

Zeitaufwand

4 Stunden bis zwei Tage; Projekt- oder Prozessbezogen auch über einen längeren Zeitraum in kurzen, intensiven Workshops möglich.

Wirkungserwartungen

– neue Erfahrungen mit komplexen Organisationsrealitäten und -anforderungen machen

– die eigene Rolle im Team/Unternehmen in ihrer Vernetztheit betrachten

– sinnvolle Ansatzpunkte weiterer, konstruktiver Initiativen erkennen und ihre möglichen Wirkungen erleben

– Resonanzen des kollektiv geteilten, unbewussten Wissen verstärken und visualisieren

– nachhaltige Lernerfahrung durch „Body-Brainstorming“

– spielerische Zugang zu Möglichen Lösungskonstruktionen, wenn Wege, Mittel und Ziele noch vage im Raum stehen

Anwendungsgebiete

– Teamkonflikte, aber auch Schwierigkeiten in der Abteilung, im Geschäftsbereich intern, B2B und B2C

– Reflexion und Transparenz über die Rolle einzelner Beteiligter und deren Platz in einem System

– kreative und innovative Prozesse begleiten, beispielsweise zur Entwicklung strategischer Szenarien und Optionen oder als Alternative zur LEGO® SERIOUS PLAY®-Methode

– Hilfestellungen in Entscheidungssituationen geben und informelle Grundlagen der Entscheidung erweitern

– Supervision größerer Beziehungssysteme

– Wertvorstellungen und Haltungen verdeutlichen